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Relevant, überzeugend, spannend: So textest du guten Newsletter-Content

Ein gut entwickelter Newsletter ist ein perfektes Instrument für den erfolgreichen Dialog mit deinen Kunden. In meiner kommenden Artikel-Reihe beschäftige ich mich mit vier wesentlichen Erfolgsfaktoren, die jedes Unternehmen und jeder Solopreneur bei der Newsletter-Entwicklung auf dem Schirm haben sollte: guter Text, ansprechende Gestaltung, optimierte Conversion und eine einwandfreie Technik.

Die Betreffzeile: der erste Eindruck entscheidet

Wie so oft im Leben ist auch beim Newsletter-Texten der erste Eindruck entscheidend. Wird deine Newsletter-Mail geöffnet oder landet sie sofort ungelesen im Papierkorb?
Formuliere deshalb die Betreffzeile so anziehend, dass sie den Adressaten zum Weiterlesen animiert.
Das gelingt am besten, wenn der Betreff mehrere der folgenden Voraussetzungen erfüllt:

  • Nutzenversprechen: Kündige einen Mehrwert oder einen Vorteil an
  • Aktualität: Mach deine Leser neugierig auf eine (Produkt-)Neuheit
  • Einzigartigkeit: Hebe dich vom Wettbewerb ab
  • Dringlichkeit: Formuliere einen Zeitbezug wie „Jetzt Top-Vorteil sichern!“
  • Prägnanz: Formuliere konkret. Verwende Begriffe, mit denen deine Kunden etwas anfangen können. Und fasse dich dabei kurz. Denn E-Mail-Programme kürzen sehr häufig die Betreffzeile, wenn sie zu lang ist.

Conversion Rate optimieren: Handlungsimpulse setzen

Mit deinem Newsletter regst du deine Leser an, sich eingehender über deine Produkte, Dienstleistungen und dich selbst zu informieren. Achte also darauf, die entsprechenden Links so zu platzieren, dass sie ins Auge springen. Mit der entsprechenden Software oder speziellen Extra-Tools kannst du messen, wie häufig der jeweilige Link angeklickt wird und welche Newsletter-Inhalte am besten bei deinen Abonnenten ankommen.

Newsletter-Reichweite steigern: Social Media einbinden

Texte deine Newsletter so, dass sie über soziale Netzwerke geteilt werden. Besonders eignen sich dafür:

  • Event-Einladungen
  • Aktions-Angebote
  • Gewinnspiele
  • Checklisten
  • Success Stories

Persönliche Ansprache: eine Beziehung zum Adressaten aufbauen

Indem du die Empfänger deines Newsletters direkt und persönlich ansprichst, baust du Nähe, Vertrauen und Sympathie auf. Schon zu Beginn ist es wichtig, dies in der Anrede zu transportieren. Personalisiere sie daher mit „Lieber Herr Schmidt“ oder „Guten Tag Frau Müller“. Das wirkt sympathischer als das anonyme „Sehr geehrte Damen und Herren …“. Sprich auch im Newsletter-Text den Empfänger direkt an: in Zwischenüberschriften, im Fließtext oder auch in Call-to-action-Elementen.

Aktiv und lebendig formulieren: schafft Vertrauen und schlägt Brücken

Verschachtelte Sätze, Nominalstil und Passivkonstruktionen sind absolute Leselust-Killer. Schreibe daher für deinen Newsletter möglichst einfach gebaute Sätze und verwende bevorzugt Verben statt Substantive oder Nominalphrasen. Sätze im Passiv wirken häufig steif, kalt und streng. Formuliere daher besser aktiv und lebendig.

Stimmiger Aufbau – übersichtliche Gliederung

User scannen – und lesen erst, wenn Form und Inhalt stimmig in ihren Augen zueinander passen. Und diese Entscheidung fällt umso leichter, je übersichtlicher und strukturierter du deinen Newsletter-Text organisierst. Meine Tipps dazu:

  • Beginne mit einem kurzen Vorspann (Teaser), der den Inhalt des Newsletters und seinen Nutzen für deine Leser kompakt zusammenfasst.
  • Teile die Inhalte in einzelne, gut überschaubare Informationsbausteine auf.
  • Organisiere deine Themen in einer logischen Reihenfolge, die der Leser gut nachvollziehen kann.
  • Verwende Spiegelstriche und Aufzählungen, um Sachverhalte möglichst übersichtlich darzustellen.
  • Nutze möglichst klare, eindeutige Bild- und Grafik-Elemente, so dass dein Newsletter auch visuell begeistert.

Im nächsten Teil meiner Reihe zum Thema „Erfolgreiche Newsletter“ gebe ich Tipps für eine gelungene Gestaltung. Unter anderem zeige ich, wie du die Spamfalle vermeidest und sog. Touching Errors ausschließt.